Wenn Ihr eine Nachricht oder einen Glückwunsch an unsere Fahrer
ausrichten wollt,
dann sendet uns unter
Capriteam@team-caprisonne.de eine E-mail und wir werden
es unserem Team weiterleiten.
Danke für euer
Interesse!
17. Mai
Nun geht es dem Ende und damit kommt die Siegerehrung immer näher. Mit was vertreibt man sich
die Zeit und lenkt sich ab? Shoppen, und das in Amman. Letzte Einkäufe und vor allem nicht
ständig an den Abend denken.
Aber wir wollen noch vor der Bekanntgabe der Plätze ein kleine Bilanz ziehen für unser Team:
Der Citroen ZX ist fertig seit Ende der ofiziellen Rallye und wurde vom Mondeo und Passat ins Ziel
geschleppt!
Der Passat hat die geführte Rallye mitgemacht, aber bei derAnkunft in Amman ist er fertig, nicht
nur das der Auspuff fehlt, sonder mitsamt dem Krümmer einfach weg und damit eine enorme Geräuschkulisse!
Der Stossdämpfer ist hin und bei der letzen Fahrt wird muss man feststellen das der Passat nach rechts
und links zieht wie er gerade will. Also ist dieses Fahrzeug inzwischen total fahruntauglich!
Nur der Mondeo ist noch in Ordnung und kann gefahren werden.
Aber dafür erholen sich alle am nachmittag im Hotel la Royal und warten auf den Abend!
Die Wertung ist raus, unser Team hat den 4 Platz geholt!!!!!!!!!!!
Glückwunsch von dieser Stelle an die Glücklichen!! Wir freuen uns mit Euch. Super geamcht und gefahren!
Wir hoffen das Ihr diese Platzierung würdig feiert und auch wir werden heute Abend noch das eine oder andere
Bier auf Euch trinken. Gratulation und noch eine wunderbare Nacht in Amman!!
16. Mai
Die geführte Rallye in Joradnien geht weiter und heute ist das Capriteam von Aqaba nach Amman
über schöne Gebigsketten und Canyons gefahren. Ein einzigartiger Anblick hat sich den Teilnehmern
geboten. Aber der mit 4 Personen besetzte VW Passat musste darunter leiden und der restliche
Auspuff hat sich ab dem Krümmer verabschiedet. Fazit, ein Super Sound der jeden Booster in den
Schatten stellt. Die Geräusch-kulisse ist dermaßen, das es bei Stadtdurchfahrten an den
parkenden Wagen die Alarmanlage auslöst. Nicht nur ein Spaß für die Fahrer, sondern die beste
Werbung für die Allgäu-Rallye - Danach kennt jeder die Rallye und den rot-blauen VW!
Somit hat das Capri-Team ins schwarze getroffen und vielleicht gibt es zusätzliche Punkte
damit das Kamel nach Schelklingen kommt.
Patrik, der schon etwas früher nach Hause gekommen ist, hat uns ein paar Bilder mitgebracht von der
Sonderprüfung in der Wüste:
VW Fahrer Alex hat den Citroen ZX am "Haken!"

"Die Wüste lebt" - man sieht es und manch einer "schmekt es"!
Jedes Auto ist so gut wie sein Fahrer, der VW fährt noch ...
Auf der Rückfahrt von der Sonderprüfung hat das Capriteam an einem Nomadenzelt einen
Stop eingelegt und ein paar Dinge verschenkt, als Dank wurden alle zum Essen eingeladen.
15. Mai
Petra ist heute das Ziel gewesen, und der VW hat den Auspuff komplett eingebüßt.
Aber unsere Teilnehmer haben nun auf der kompletten Rallye gelernt hart im nehmen zu
sein.
Nachgehackt zur Schießerei vom 13.05, Ma-an ist eine Hochburg der dortigen "Mafia" und
schon mehrfach wurde die Polizeistation "abgefackelt" so daß die dortige Polizei zur Zeit
abegzogen wird.
14. Mai
Die Wüste ist trocken da muss man was machen damit es besser wird
und deshalb war heute Badetag! In Aqaba wurde ein Schiff bestiegen
und der Tag einfach genossen.
Die Fahrt dorthin war aber alles andere als ruhig, der VW hat jetzt auch
einen defekten Stossdämpfer und mit 4 Personen im Wagen macht der Wagen
Sprünge wie ein Kängeru! Aber alles eine Gewohnheitssache.
Machts euch gemütlich!
13. Mai
Was haben unsere Fahrer verdient, einen Urlaubstag. Auf dem Programm
stand eine Fahrt von Al Zarag nach Wadi. Die Wagen werden dabei von
der Polizei begleitet und prompt hat unser Team im Abstand von ca.
5- 10 Metern eine Schießerei erlebt.
Niemand hat dabei Schaden genommen, aber es hinterließ einen unvergeßlichen
Eindruck bei unserem Team.
Rose und Thomas mussten im Passat platz nehmen und damit man immer mitmachen
kann, musste am VW noch ein Kühlerproblem behoben werden.
Für Patrik und Dominik ist heute der letzte Tag, beide müssen vorzeitig nach
Hause.
12. Mai
10 Tage später und 5200 Km von Zuhause entfernt ist das Team
komplett mit allen Wagen am Ziel angekommen.
Um 9.00 heute
Morgen wurde die Grenze nach Jordanien überschritten und an einer
Wüsten Sonderprüfung teilgenommen. Diese Prüfung schafften zwar
alle, aber die Schäden wurden immer härter.
Stefan und Dominik
haben die Stoßstange eingebüßt und die Ölwanne beschädigt und
mussten 2 mal die Reifen wechseln - aber das Fahrzeug läuft!
Alex und Patrik waren besser, sie haben es geschafft Teile vom Tank
abzureisen! Aber auch dieses Fahrzeug bleibt fahrbar.
Unser
Champions Thomas und Rose, unschlagbar. Wenn wir zurückblicken, ca
4000 km mit defektem Radlager, etwa 3000 km mit defektem Stoßdämpfer
und die letzten 500 km mit Getriebeproblemen. Dann noch die Wüsten
Sonderprüfung geschafft, aber das Ergebnis: Der ZX will nicht mehr!
Getriebe komplett defekt! Bremsen total ausgefallen. Aber das
Radlager ist noch drin!
Nach der Sonderprüfung hat Alexander
mit dem Mondeo Thomas mit dem ZX abgeschleppt. Und damit haben alle
das Nachtlager erreicht und sind in der heutigen Nacht in einem Zelt
untergebracht.
Ausruhen ist angesagt, Morgen geht es nochmals
in die Wüste auf einen geführten Rundkurs.
Unser Team hat
trotz allem die Chance auf den Sieg. Die Wertung kommt am
18.5.
Am Grenzübertritt hat unser Team Bernhard Hoecker
kennen gelernt. Bernhard Hoecker ist vielleicht manchen aus dem TV
von Genial daneben bekannt.
Wir gönnen nun unserem Team die
Erholung und wünschen Euch ein paar schöne Tage.
12. Mai - Pressebericht: "Rallyefahrer sind heute am
Ziel"
Gehört, gesehen
u Heute endet die Allgäu-Orient-Rallye -
und das Ehinger Team Caprisonne hat beste Chancen, das Ziel, die
jordanische Hauptstadt Amman, zu erreichen. Die letzten 150 von
insgesamt rund 5000 Kilometer sind zurückzulegen. Gestern Morgen hat
das Capri-Team erneut erfolgreich eine Sonderprüfung hinter sich
gebracht. Einige Spuren hat die Rallye indes an den drei Wagen
hinterlassen. Die Bilanz: Allen fehlt mittlerweile der Auspuff, und
das Sorgenkind, der Citro‘n CX hat weiterhin ein defektes Radlager
sowie defekte Stoßdämpfer. Dafür hat das am 2. Mai gestartete Team
mit Patrick Wysgalla, Alexander, Rose und Thomas Bopp sowie Stefan
Engler und Dominik Bause viele positive Erlebnisse gehabt. Zu den
Höhepunkten zählte eine Skiabfahrt auf Wüstendünen. Und wer die
Annehmlichkeiten der Zivilisation entbehrt, freut sich - wie gestern
- über ein seltenes Bad. Heute endet die Rallye. Bis zur
Siegerehrung am 17. Mai steht für die Ehinger noch ein touristisches
Nachprogramm an mit Besuchen des Roten und des Toten Meers sowie der
historischen Stadt Petra. (sz)
(Erschienen: 12.05.2009)
11. Mai
Heute Morgen hat das Capri-Team wieder erfolgreich eine
Sonderprüfung hinter sich gebracht. Alle sind jetzt in Hammam und
konnten ein Bad nehmen, O-Ton: "frisch und duftend"! Wir hoffen das
wir noch das Bild bekommen, das aufgenommen wurde, das ganze Team in
Handtüchern. Hat übrigens jemand nachgeschaut welche Farbe das
Badewasser danach hatte? Wir wissen es nicht.
Um die Prüfung
komplett zu machen, muss noch ein Bild vor einem Fotoladen gemacht
werden und die Bilder müssen bei der Ankunft entwickelt sein.
Danach geht das ganze Team zum shoppen auf den Basar. Gibt es dort
vielleicht ein paar Ersatzteile für den ZX? Oder einen Auspuff für
den VW, ein neues Kennzeichen für den Mondeo? Wenn aber unser Team
klug ist, dann tauschen sie die Skier gegen eine Wasserpfeife oder
ein Kamel ein.
Der Tag geht recht locker zu Ende mit einem
guten Essen, und Morgen könnte man den Tag ruhig angehen lassen, da
es bis zum Ziel noch 150 km sind. Doch die Sorge bleibt bei dem ZX,
das Lager macht nicht nur Geräusche sondern es rappelt und surrt
dermaßen, das Thomas den ganzen Tage eine Fußmassage bekommt.
Der Vorteil daran, das Lager ist noch da!! Also kann Morgen nochmals
gefahren werden und der Wagen kommt ins Ziel! Wir drücken die
Daumen.
Uns erreicht soeben eine Mail mit neuen Bildern
die wir natürlich zeigen wollen:
In Asul versagte das Navi
und an der Küste sollte Alexander von der Küste in Richtung Grenze
abbiegen, doch durch den Totalausfall des Navi ging es in die
Komplett falsche Richtung. Es wurde eine Nebenstrecke gefahren, eine
30 Km lange Schotterpiste vom Feinsten. Schlaglöcher, so groß das
ein ganzes Auto darin versinken kann, erhebungen so hoch das jedes
Auto aufsitzt. Auf der ganzen Strecke kamen am Anfang ein paar Jeeps
entgegen die den Kopf schüttelten aber man konnte es erst später
verstehen. Erst bei der Wasserdurchfahrt wurde es allen klar.
40 cm tiefes Wasser und bei der Durchfahrt große Steine drin so daß
man nur mit Mühe und Not durchkam. Das Wasser stand bis zum
Türschweller, beim Ford kam Wasser in die Elektrik, und anschließend
konnte nur noch mit 5000 1/min gefahren werden konnte und das ganze
bei einer Rallye pur!
Eine schöne Abwechslung zum Fahren ...
... Skifahren, nach
einigen anfänglichen Stürzen konnte dann doch schwungvoll einige
Kurven gefahren werden.
Erholung nach der Prüfung in der Oase Palmira
Reparatur in der Wüste, der Auspuff macht immer wieder
Probleme. Der Auspuff schlägt immer wieder gegen das Getriebe und
muss deshalb gesichert werden.
Nun gönnen wir unseren Fahrern die Erholung und wünschen
ein gutes durchkommen Morgen nach Amman.
10. Mai
Sonntag, was macht unser Team?? Eine kleine Pause zum
Skifahren. Wer unsere Wagen näher angeschaut hat, der weiß, ein
Snowboard und ein paar Skier sind dabei. Und natürlich muss das auch
auf Sand gehen. Also anhalten, Skier anschnallen und runter den
Hang.
Doch die Rallye geht unentwegt weiter und so sind
alle nach dem kleinen Skikurs weiter und um 15.00 Uhr wurde das
Etappenziel Damaskus erreicht. Aber unter erschwerten Bedingungen,
der Citroen hält bei den Bodenwellen den dritten Gang nicht mehr.
Also sind die Wagen Stoßstange an Stoßstange gefahren und sind auch
so ins Tagesziel eingefahren.
Das einzige was das Team
heute Abend aufbaut ist das orientalische Essen und man kanns Ihnen
nicht verdenken, sicher ein oder zwei oder drei Biere.
Damit wird es super spannend ob die Autos durchhalten. Wir drücken
Euch die Daumen!!
Weitere Glückwünsche haben wir per
E-Mail auch von weiteren interessierten erhalten und an das Team
weitergeleitet.
Alexander Hirsch, Peter und Ingrid aus
Frankfurt, Sabine Bause mit Familie, Christel Ott mit Familie und
Brigitte Schmid mit Familie haben unser Team mit Ihrem Zuspruch
motiviert - Danke!
9. Mai
Die Autos laufen, die Fahrer und Beifahrer geben Ihr bestes
und somit erreichen heute um 12.00 Uhr die Syrische Grenze.
Allerdings benötigt der Grenzübergang 4 Stunden. Es wundert aber
nicht wenn wir mal die Autos im einzelnen betrachten.
Citoren CX: Defektes Radlager - kein Auspuff - defekter
Stoßdämpfer.
Mondeo: Auspuff fehlt.
VW: Auspuff
fehlt.
Auf den türkischen Schotterpisten haben auch die
beiden anderen Wagen den Auspuff eingebüßt. Es war eine wilde Fahrt
durch sehr unwegsames Gelände, und irgendwann hatt der Mondeo das
Kennzeichen verloren. Was bleibt übrig, das Team hat gewendet und
erfolgreich gesucht.
Also das Kennzeichen wieder angeschraubt
und wieder weiter. Das ganze ereignete sich in der Nähe von
Holms.
Und nun kommen drei Wagen ohne Auspuff an die
Syrische Grenze und machen Krach wie ein Panzer. Was denken da wohl
die Syrer? Wo wollen die mit dem Schrott hin? Gutes zureden mit
Händen und füßen, vielleicht wechselt auch der eine oder andere
Schein den Besitzer??
Auf jeden Fall unser Team hat es
geschafft und sind in Syrien.
Deshalb konnte heute um 10.00 Uhr
erfolgreich ein Bild von Katans Garten gemacht werden, wobei auf der
Hinfahrt alle 3 Wagen wieder Auspuff Probleme hatten und der Mondeo
hat einen Reifen Platt gemacht. Aber jeder Wagen verfügt über
genügend Ersatzreifen, das hier nach einem kurzen Wechsel alles wie
gewohnt weiter geht.
8. Mai
Eine Sonderprüfung stand heute um 13.00 Uhr auf dem Plan. In
Göreme, musste in dem höchst gelegenen Hotel ein Foto bei Saki
Kilisi gemacht werden. Fahren wäre ja einfach gewesen, aber es
musste zu Fuß erledigt werden, was zu einer schweißtreibenden Arbeit
wurde Das komplette Team erledigte aber diese Arbeit ohne
Probleme.
Danach war die Fahrt wieder entspannend, und um
21 Uhr wurde das Ziel in Isekndrun am Mittelmeer erreicht. Es ware
eine wilde Fahrt durch Bergdörfer und wieder einmal büßte der ZX,
der hintere Stoßdämpfer ist komplett hin und neben dem Radlager und
Auspuff hüpft der Wagen nun wie ein Känguruh!!
An der nächsten
Apotheke wird für Rose Tabletten gegen Seekrankheit
besorgt.
Ein Glück das die beiden anderen Wagen noch
komplett sind, für heute mal Gute Nacht an unser Team und macht
weiter, lasst Euch nicht hängen.
7. Mai
Nach einem erfolgreichen Start hat unser Team in einer
Rekordzeit von 5 Minuten den Weg von der blauen Moschee zum Hafen
geschafft. Sogar der defekte Citroen erreichte dabei eine
Höchstgeschwindigkeit von 120 km. Es hat fürchterlich "pressiert"
und erst am Hafen konnten die Beifahrer erwähnen daß das eine oder
andere Verkehrschild "übersehen" wurde, wie z. Bsp. zulässige
Höchstgeschwindigkeit usw. Aber es ist auch verdammt schwer, Karte
lesen, Strassenzustand sichten und dann noch auf die Schilder
achten, da kann mal das eine oder andere Verkehrsschild zum Opfer
fallen.
Aber gut und gesund angekommen befinden sich unser
Capri-Sonne-Team auf der Fähre nach Asien.Nochmal eine kurze Pause
bevor die Motoren gestartet und "gequält" werden.
Durch
eine Sonderprüfung wurden unsere Fahrer um 16.00 Uhr heute noch
zurückgehalten.
Am Mausoleum in Ankara musste ein Bild von
Atatürk gemacht werden, und natürlich schnell erfolgreich
absolviert.
Nach weiteren 200 Kilometern wurde das
Etappenziel erreicht. O-Ton "Eine saugeile Fahrt" durch die Berge.
Der Mondeo mit Stefan und Dominik ist dabei einmal falsch abgebogen,
und der ZX mit Thomas und Rose hat auf der Schotterpiste den Auspuff
eingebüßt. Aber es macht nichts aus, da der Auspuff jetzt lauter ist
als das defekte Radlager und damit für die Insassen eine Abwechslung
zu dem Tagelangen eintönigen Radlagerkrach.
Den
Tagesabschluss verbringen alle 6 irgendwo mitten in der Wildnis am
Lagerfeuer.
6. Mai
Nach dem gestrigen Fischessen haben alle 6 Rallyefahrer auf
dem Nachhauseweg noch ein Stadtfest besucht und sich einfach der
guten Stimmung bei Livemusik angeschlossen. Die Party ging bis in
die Nacht und wir müssen annehmen, aber da heute ein Ruhetag
angesagt ist, können sich alle von der vergangenen Nacht
erholen.
Die Sonderprüfung heute besteht darin, die Autos
stehen zu lassen und mit der Strassenbahn zu fahren und Bilder zu
machen. Sigthseeing mit der türkischen Strassenbahn. Diese Bilder
würden wir auch gerne sehen...!
Im Anschluss an die
Strassenbahnfahrt geht es dann auf den weltbekannten Basar und dann
noch in die blaue Moschee.
Gegen Abend war das genze Team fix
und fertig, da die Stadt zu Fuss erkundet wurde um einen besseren
Eindruck von den Leuten und der Stadt zu bekommen.
Der Fall ZX
mit dem defekten Radlager wurde ausführlich besprochen, und hat ein
Motto erhalten: "No Risk - no fun!". Also bleibt das Radlager drin,
und wenn Rose und Thomas wieder da sind, können wir beobachten wie
sich tagelanger Lärm auf den menschlichen Körper auswirkt.
Der heutige Tag bringt natürlich etwas Entspannung bei allen Fahrern
und Beifahrern und man kann sich auf die nächsten Tage vorbereiten.
Die Rallye-Neulinge Alexander, Patrik, Stefan und Dominik haben sich
sehr schnell "eingefahren" und weil Thomas und Rose bereits zum
zweiten mal dabei sind, ist das Team in diesem Jahr schneller
unterwegs als im letzten Jahr. Wenn alles so bleibt, dann können wir
ja schon mal vom Kamel träumen....
Morgen am 07.05 geht es
weiter, und Thomas und Rose müssen sich auf dem Basar mit
irgendetwas eindecken um den Lärm des Citroen zu ertragen. Was die
anderen Herren auf dem Basar finden, lassen wir uns
überraschen.
Einen Tee wird sich das Team am späten Abend
noch genehmigen, bevor es dann Morgen mit der Fähre in den
Asiatischen Teil übergeht und die Rallye wieder in vollem Gange ist.
Mitten in Istambul
und beim Teetrinken am Bospurus.
5. Mai
Wir haben lange bis in die Nacht gewartet und bis 2.30 Uhr
immer noch keine Nachricht von unserem Team erhalten. Normalerweise
bekommen wir immer bis gegen Mitternacht eine neue Meldung, aber bis
jetzt können wir nichts sagen.
Ein bischen Sorgen machen wir
uns schon, das Radlager vom ZX, die Antriebswelle vom VW...
Sobald wir neue Informationen haben, könnt ihr es hier lesen, wir
warten auch schon ganz gespannt wo sich unser Team
befindet.
Heute Morgen um 06.39 haben wir endlich wieder
eine Nachricht erhalten.
Das Etappenziel wurde Gestern bereits
um 22.00 erreicht, und zwar Harmanlie kurz vor der türkischen
Grenze. Alle Fahrzeuge laufen und sind unterwegs.
Es wurde zwar
immer wieder Ausschau nach einer Werkstatt für den ZX gehalten, aber
niemand vom Team wurde fündig. Da aber Thomas das Fahrzeug fährt und
beide Insassen Gehörschutz tragen, müsste es doch noch gehen.
Schlechte Strassen tun ihr übriges und vielleicht gibt es in der
Türkei eine Werkstatt die dem Team weiterhelfen kann.
Die
Prüfung Gestern bestand darin, Ausschnitte aus einer bulgarischen
Zeitung zu übersetzen. Wir hätten jetzt gerne die Überstzung
bekommen, aber dies wurde uns nicht übermittelt.
Rumänien
war für die Fahrer und Autos die reinste Hölle. Viele Schlaglöcher,
so daß in den Autos nacher nichts mehr an seinem Platz war und alles
übereinander lag.
Der Ford Mondeo von Alex und Patrik hatte
einen beinahe Unfall mit einem Pferdefuhrwerk, dank der guten
Bremsen und der Reaktion des Fahrers konnte mit einer Vollbremsung
das schlimmste verhindert werden.
Dazu kamen jede Menge
Radarkontrollen aber unser Team ist noch nicht Zahlungspflichtig
geworden und hat sich damit vorbildlich verhalten. Wobei man sich
die Frage stellt, wie man bei solchen Strassen überhaupt zu schnell
fahren kann.
Das Team hat sich gut eingefahren und kann
sich prima verständigen, so daß keiner verloren geht. Die Autos
fahren immer gut miteinander und dank der guten Zusammenarbeit sind
die Wagen immer so dicht beieinander damit immer bei Bedarf keiner
alleine auf der Strecke bleibt. Die Erfahrung vom letzten Jahr von
Thomas und Rose spiegelt sich dabei wieder.
Genau um 7.41
erreicht uns die Meldung, das die Türkische Grenze überschritten
worden ist. Ein Super Wetter begrüßt unser Team das natürlich die
Motivation nach oben treibt.
Gut das ich mit Thomas nicht
telefoniere, er übermittelt gerade, das er und Rose nichts mehr
hören. Selbst das Motor- und Kupplungsgeräusch hört man im Wagen
nicht mehr, da das Radlager derart laut ist. Ein Fahren ohne
Gehörschutz ist gar nicht mehr möglich. Der einzige Trost ist, das
Radlager wird nicht mehr lauter. Es bleibt beständig laut. Nun kommt
es auf die Türkischen Strassen an, und die umsichitge Fahrweise von
Thomas.
Wir wünschen Euch viel Glück und ein gutes
durchkommen.
Das Meer und damit Istanbul erreichen alle 6
komplett mit den Autos um 14 Uhr. Und was wird als erstes gemacht?
Es wird gefeiert! Bei einer Übernachtung mit 16 Euro kann man
getrost ein paar Euro für diverse Spirituosen ausgeben.
Da das
Ziel Istanbul in einer sehr guten Zeit erreicht wurde, geht das
komplette Team heute Abend lecker Essen. Nach ein paar Tagen ohne
Dusche und bei schmaler Kost ist dies für alle heute der größte
Luxus seite Beginn der Rallye. Die größte Schwierigkeit war heute,
sich im dem turbulenten Verkehr dieser Stadt zurecht zu finden.
Hupen, Augen zu und durch. Aber es klappt dann besser als
erwartet.
Alexander wundert sich nur warum er heute so viele
Türken um sich herum hat, aber Patrik wird es ihm später erklären.
Eine guten Fisch hat sich die Mannschaft beim Essen genehmigt und
wir erhalten die Nachricht, das der Passat und der Citroen zwar
laut, aber besser denn je laufen. Auch Stefan und Dominik schlagen
sich sehr gut und werden den Passat sicher ans Ziel bringen. Der
Aufenthalt in Istanbul im Zimmer stärkt die Moral und bringt dem
Team ein bischen Erholung
Wir haben schon einige Grüße per E-mail erhalten, und an dieser
Stelle ein Gruß an alle Mitleser und an alle die unserem Team
die Daumen drücken!!
4. Mai - Pressebericht: "Trotz guter Stimmung: Rallyefahrer
beklagen ein defektes Radlager"
EHINGEN/OBERSTAUFEN (sz/jps) Die sechs Rallyefahrer aus
Ehingen und der Region haben mit einem Radlagerschaden die erste
Etappe der Allgäu-Orient-Rallye nach Jordanien überstanden. Tief in
der Nacht hatten sie die ersten 625 Kilometer absolviert. Allerdings
stehen hinter einem der drei Autos Fragezeichen.
Als sich
das Capri-Sonnen-Team mit Patrick Wysgalla, Alexander, Rose und
Thomas Bopp sowie Stefan Engler und Dominik Bause am Maifeiertag um
13 Uhr auf dem Ehinger Marktplatz versammelte, war es bester Dinge.
Ein Stofftier mit Totenkopf zierte eine Kühlerhaube - ein Zeichen,
dass es die Ehinger ernst meinen mit der 5000 Kilometer langen
Benefizrallye in alten Autos. Mit im Gepäck: ein Snowboard, um
Wüstenpisten hinabzugleiten.
Bereits zuvor war in
Oberdischingen die erste Pause angesagt - man hat schließlich seine
Fans. Vom Ehinger Marktplatz ging es letztlich aber doch ins etwa
150 Kilometer entfernte Oberstaufen. Der Einschreibung folgte die
Vorstartparty bis spät in die Nacht.
Nach dem Start am
Samstag bestand die die Tagesprüfung darin, eine Postkarte an die
jordanische Prinzessin Basma zu schicken. Obwohl auf arabisch zu
schreiben, wurde diese Hürde schnell genommen. Click here to find
out more!
Fast pünktlich um Mitternacht erhielten die
Sechs die Nachricht, dass das komplette Team 625 Kilometer geschafft
und damit das Etappenziel beinahe erreicht hatte. Die Stimmung im
Team war gut, nur tauchte am Citroen ZX ein Problem auf. Ein
Radlager hatte sich verabschiedet.
Um keine Zeit zu
verlieren, ist das Team gestern Morgen bereits um 6.16 Uhr gestartet
- mit dem defekten Radlager. Der Wagen hielt zunächst durch.
Trotzdem soll heute ein Werkstattstopp eingelegt werden. Um 7.40 Uhr
passierten die Ehinger die ungarische Grenze und freuten sich, dass
die Straßen dort noch ganz passabel sind.
Das war ab 16
Uhr in Rumänien nicht mehr so. Trotz des Schadens am Citroen lagen
gestern aber alle Wagen noch im Zeitplan. Jetzt gilt es, auf die
Erfahrung von Thomas Bopp zurückzugreifen. Er war 2008 schon dabei.
(Erschienen: 04.05.2009 Swäbische Zeitung)
4. Mai
Heute ist unser Team um 7.00 Uhr gestartet, Patrik und Engeler
haben die Nachtwache übernommen, aber mit dem treuen Begleiter, ein
paar Dosen Bier konnten Sie dies ohne Probleme erledigen.
Die
Fahrt heute verlief unspektakulär, es wurden zwar jede Menge
Schlaglöcher gefunden, aber die Autos halten weiter durch.
Die
Grenze zu Bulgarien wurde um 15.00 erreicht und passiert. Das
Etappenziel sollte unter diesen Bedingungen gut erreicht
werden.
Der Abend oder die Nacht bringt uns neue
Informationen...
3. Mai
Keine Zeit verlieren, auch wenn es Gestern bis Mitternacht
ging, deshalb ist das Capri-Sonne Team bereits um 6.16 Uhr wieder
gestartet, auch mit dem defekten Radlager vom Citroen ZX. Der Wagen
hält trotzdem durch, aber es kann sein, das am Montag eine Werkstatt
gesucht werden muss um den Schaden zu beheben.
7.40 Uhr,
und unser Team hat die ungarische Grenze passiert, die Autos laufen
und da in Ungarn die Straßen noch nicht zu schlecht sind, stehen die
Chancen gut, bis am Montag gut durchzukommen.
Überraschend
gut verläuft der Sonntag und am Balaton um 11.30 Uhr konnte sich das
Team eine Kaffee- und Bierpause einlegen. Trotz dem kleinen Schaden
des Citroen ZX ist die Stimmung sehr gut und das Capri-Sonne Team
kann bis jetzt den Zeitplan einhalten.
Deshalb haben alle
6 Fahrer mit Ihren Autos die Grenze nach Rumänien um 16.00 Uhr
durchfahren und liegen damit im Vergleich zum letzten Jahr komplett
im Zeitplan.
Ein bisschen Sorgen machen wir uns nun aber
schon, da die Straßen in Rumänien von den Fahrern und Autos doch
schon einiges mehr abverlangt. Straßenränder sind nicht immer
besonders gut befestigt und Schlaglöcher sind nicht gerade
Mangelware. Also hängt nun das weiterkommen an der Erfahrung des
Teamchefs Thomas, der diese Straßenverhältnisse vom letzten Jahr
kennt und bei Bedarf eine Notlösung kennt um das Auto fahrtüchtig zu
halten.
23.00 Uhr, Tagesabschluss in Sibnu und damit das
Etappenziel erreicht - Gratulation!!
Am besten gehalten hat
sich der Ford von Alex und Patrik, ob der Teamchef oder der
Navigator bessere Arbeit geleistet hat können wir nicht sagen.
Der Passat von Stefan und Dominik liegt im Mittelfeld, aber die
Vorderachse gibt Geräusche von sich - aber bis jetzt ist der Wagen
immer noch fahrtüchtig.
Auf dem letzten Platz ist der Citroen
ZX mit dem Problem eines Radlagers das doch immer mehr Krach macht.
Da der Wagen trotzdem fahrtüchtig ist muss eine Lösung gefunden
werden. Kurzerhand wurde daher für Thomas und Rose ein Gehörschutz
gekauft und ob man es glaubt oder nicht, das Lager ist wieder leise
und der Wagen fährt wieder wie beim Start in Oberstaufen.
Gut
immer einen Chefmechaniker bei der Hand zu haben. Wir schenken
unserem Thomas vollstes Vertrauen. Prima – weiter so!!
Es darf
aber nicht vergessen werden, je weiter das Team in südliche Bereiche
kommt, wird es schwieriger eine Werkstatt zu finden mit
entsprechenden Teilen. Also wird es sehr spannend wie lange der ZX
durchhält und ob das Radlager noch gewechselt werden muss.
Den
restlichen Abend, und natürlich einen Teil der Nacht verbringen alle
6 auf einem Parkplatz und machen eine Parkplatzparty. Zum einen zum
anstoßen, weil das Etappenziel erreicht wurde, und zum anderen, die
Autos müssen leichter werden! Na - denn, Prost!!
Morgen am
4.Mai geht es weiter, wir berichten sobald wir neues wissen….
2. Mai
Oberstaufen begrüßte uns am Morgen erst mal mit einem
kräftigen Gewitter, was aber der Stimmung und Spannung nichts nehmen
konnte. Alle Fahrzeuge sind bereit und wir konnten es fast nicht
erwarten bis es endlich zum Start kam. Nach einigen Ansprachen der
Veranstalter und dem Segen der örtlichen Pfarrer wurde die Rallye
gestartet.
Mit der Nummer 48 mussten wir ca. 1 Stunde
warten bis auch wir durch das Zelt fahren durften und unsere Wagen präsentieren.
Alex und Patrick starten zur Rallye und führen das Team an.
Als erfahrene Rallyefahrer sind Thomas und Rose in der Mitte
um die Übersicht zu behalten und das Team beieinander zuhalten.
Stefan und Dominik lassen sich als Neulinge führen und machen
das Ende des Teams.
Das erste Ziel und auch die erste
Prüfung an diesem Tag war das holen des Rallyetagebuches. Dazu
mussten erst alle Teams mit der Hündlebahn an den Gipfle fahren und
erhielten dort das Rallyetagebuch. Eine gesponserte Idee, damit auch
Fahrer die von weiter weg sind, einmal kurz eine Aussicht auf
Oberstaufen und die Berge erhalten. Doch gleich danach sind alle
Teams losgefahren um heute am ersten Tag möglichst viele Kilometer
herunterzufahren.
Vor dem Start wurden alle Teams darauf
hingewiesen, angemessen zu fahren und damit sich den Ärger von
Polizeikontrollen vom Hals zu halten. Unser Capri-Sonne-Team hat bis
20.00 Uhr abends erst 390 km geschafft, was eigentlich nicht üblich
ist, aber es mussten mehrere Pausen eingelegt werden, wobei wir bis
zum momentanen Infostand nicht genau sagen können, ob es freiwillige
oder unfreiwillige Pausen waren.
Um 20.15 erhielten wir nur die
Nachricht, es wird noch gefahren – wir hoffen Morgen am 3.Mai
berichten zu können wie lange in die Nacht gefahren wurde und wie
viele Kilometer geschafft wurden.
Die heutige
Tagesprüfung, eine Postkarte an Prinzessin Basma schicken, und das
ganze natürlich auf Arabisch, wurde von unserem Team schnell gelöst.
Eine weitere Prüfung gibt es in jedem Land, die Noten und den Text
der jeweiligen Nationalhymne mitzubringen – aber für unser
Kontaktfreudiges Team sollte das ebenfalls kein Problem sein.
Fast pünktlich um Mitternacht haben wir die Nachricht erhalten das
unser komplettes Team 625 km geschafft hat und damit das Etappenziel
beinahe erreicht. Die Stimmung im Team ist gut, nur tauchte am
Citroen ZX ein Problem auf. Ein Radlager vorne rechts hat sich
verabschiedet – aber das Team wird erst schlafen und am nächsten
Morgen beraten, wie es weiter geht.
1. Mai
Erster Tag, unsere Reise begann heute Mittag um 13:00 auf dem
Marktplatz in Ehingen. Auf dem Weg nach Ehingen mussten wir bereits
in Oberdischingen die erste Pause bei ein paar Fans von uns
einlegen. Wir erhielten letzte Ratschläge und Glückwünsche bevor uns
die weitere Fahrt nach Ehingen führte. In Ehingen hatten wir noch
ein kurzes Gespräch mit der Presse und die letzten Fotoaufnahmen von
unseren Autos.
Von dort aus fuhren wir zum offiziellen
Start ins ca. 150km entfernte Oberstaufen. Als Rallyeteilnehmer muss
man sich in Oberstaufen einschreiben und es gehört natürlich zur
Pflicht an der Vorstartparty teilzunehmen, welche bis spät in die
Nacht ging. Der nächste Tag kommt automatisch …
30. April - Pressebericht: "Mit den Skiern in die Wüste"
BERNHARD RAIDT
Schelklingen Bei Familie Bopp ist wieder das Rallye-Fieber
ausgebrochen. Am Esszimmertisch wird umfangreiches Kartenmaterial
gewälzt, vor der Tür stehen auffällig lackierte Autos. Sogar eigens
für ihr Team Caprisonne angefertigte T-Shirts tragen Thomas, Rose
und Alexander Bopp, Teamchef Patrik Wysgalla, Stefan Engler und
Dominik Bause. Allgäu-Orient Rallye heißt das Abenteuer, das am
Samstag in Oberstaufen startet. Nicht nur die Strecke - von
Oberstaufen im Allgäu bis Amman in Jordanien bei freier Wahl der
Route - ist abenteuerlich. Auch die Teilnahmebedingungen sind so
wohl bei keiner anderen Rallye der Welt zu finden. Denn es dürfen
nur Autos verwendet werden, die mindestens 20 Jahre alt sind oder
nicht mehr als 2000 Euro kosten. Ein Mondeo Kombi, ein Passat und
ein Citroen ZX - alle 1993 oder 1994 gebaut - treten jetzt die Reise
von Schelklingen und Ehingen nach Amman an. "Wir haben die Autos
rechtzeitig über das Internet entdeckt", berichtet Thomas Bopp.
"Wenn wir länger gewartet hätten, wäre es wegen der Abwrackprämie
vielleicht schwierig geworden, noch gute, günstige Autos zu finden."
Die Fahrzeuge sind entsprechend den Rallye-Bedürfnissen
umgebaut worden. So ist jetzt ein Bett an Bord. Denn zu den Regeln
gehört auch, dass nicht mehr als zehn Euro pro Person für die
Übernachtung ausgegeben werden dürfen. Weitere Details sind etwa
CB-Funk, Dachträger und bessere Signallampen. Die Rallyefahrer haben
die Technik ihrer Autos genau geprüft - denn die Benutzung von
Autobahnen, Mautstraßen oder Navigationsgeräten ist nicht erlaubt,
und an die Schlaglöcher in den osteuropäischen oder nahöstlichen
Landstraßen kann sich Thomas Bopp noch von der Fahrt im vergangenen
Jahr gut erinnern. Sollte ein Fahrzeug trotzdem alle vier Reifen von
sich strecken, bedeutet das im Übrigen noch längst keine Niederlage
- wichtig ist, dass alle sechs Teammitglieder in Amman ankommen. Zur
Not auch mit nur einem Auto. Zurück kommen mit die Teilnehmer
übrigens dann mit dem Flugzeug.
Die Rallye ist aber auch eine
Hilfsaktion. Die zahlreichen Autos - immerhin sind 88 Teams mit 250
Fahrzeugen am Start - werden in Jordanien samt Zubehör zugunsten
eines UN-Hilfsprojekts versteigert. In den vergangenen Jahren ist
damit der Aufbau einer Käserei finanziert worden. "Eines der
Fahrzeuge ist außerdem komplett voll mit weiterem Spendenmaterial",
berichten die Mitglieder des Teams - zum Teil werden die Sachen
schon auf der Strecke verschenkt. Auch ein Callistemon rigidus ist
mit an Bord. Die seltene Pflanze soll in Jordanien eine neue Heimat
finden.
Über Österreich, Ungarn, Rumänien, Bulgarien, die
Türkei und Syrien führt die Route des Teams. Vor allem die
Navigatoren Alexander Bopp und Dominik Bause müssen dabei im ersten
Fahrzeug ganze Arbeit leisten. Mit etwas Grausen erinnert sich Rose
Bopp etwa an die wilden Verkehrsflüsse in arabischen Metropolen.
Gewonnen hat übrigens nicht das schnellste Team - es gilt,
Etappenziele anzufahren und Sonderprüfungen zu bewältigen. Dazu kann
etwa gehören, im gewaltigen Basar von Damaskus bei einem bestimmten
Gewürzhändler hundert Gramm eines speziellen Pfeffers einzukaufen.
Aber auch wenn das Team am Ende nicht das Kamel gewinnen sollte -
eine Menge Spaß soll die Rallye machen. "Wir nehmen auf alle Fälle
auch die Skier mit - vielleicht können wir damit die Wüstendünen
herunterrauschen", grinst Alexander Bopp.
Info
Mehr
über die Allgäu-Orient-Rallye ist im Internet unter
http://www.allgaeu-orient.de zu erfahren. Das Team Caprisonne
berichtet unter http://www.team-caprisonne.de über die Reise.
14. April - Pressebericht: "Sechs Rallyefahrer hoffen auf ein Kamel"
EHINGEN (sz) Rallye-Altmeister Walter Röhrl würde sich
vermutlich verwundert die Augen reiben, wenn er von Patrick
Wysgalla, Alexander, Rose und Thomas Bopp sowie Stefan Engler und
Dominik Bause hören würde. Das Sextett macht sich am 2. Mai auf den
Weg nach Jordanien - mit drei besonders alten Autos ohne große
Sonderausstattung, dafür aber einer Kiste Kinderspielzeug und einem
lebendem Baum im Gepäck. Binnen zehn Tagen führt sie die 5000
Kilometer lange Strecke vom Startpunkt Oberstaufen im Allgäu via
Österreich, Ungarn und Rumänien, die Türkei sowie Syrien bis in die
jordanische Hauptstadt Amman. Das ganze Spektakel nennt sich
Allgäu-Orient-Rallye und ist für einen guten Zweck. 500 Teilnehmer
haben sich in 88 Teams und 250 Fahrzeugen angemeldet, darunter das
Team aus dem Raum Ehingen. Letzteres hat wie alle anderen alles
daran gesetzt, die wichtigsten Qualfikationsnormen zu erfüllen: Die
Wagen dürfen nicht mehr als 2000 Euro wert oder müssen alternativ
älter als 20 Jahre sein. Was momentan landauf, landab also
abgewrackt wird, haben die Sechs im Internet erstanden und lassen es
nach der Zielankunft in Jordanien zurück, denn dort freut man sich
über die drei Autos: einen Citroen ZX, einen VW Passat und einen
Ford Mondeo. "Eigentlich ist das eine Schrott-Rallye", sagt Thomas
Bopp, der vergangenes Jahr als einziger des Sextetts schon einmal
den Höllenritt absolviert und dabei viel erlebt hat. "Das Gefühl von
Abenteuer" sei dabei, wenn es nachts über rumänische Landstraßen
(die Benutzung von Autobahnen ist verboten) mit 20 Zentimeter tiefen
Schlaglöchern geht, es heuer mitten zur Rush-Hour einen Massenstart
in der Innenstadt von Istanbul gibt oder die Teilnehmer auf dem
gewaltigen Basar von Damaskus bei einem speziellen Händler 100 Gramm
eines besonderen Pfeffers möglichst günstig kaufen müssen.
Die SZ berichtet von der Fahrt
Interessant dürften auch die Berichte der hiesigen
Teilnehmer werden, wenn sie etwa davon berichten, wie es ist, mitten
in der Wüste im Auto zu nächtigen. Deshalb wird die SZ Ehingen ab
dem 2. Mai desöfteren berichten, wie es dem Team unterwegs ergeht.
Übrigens: Wenn schon Profiequipment verboten ist, so können die
Ehinger wenigstens auf die Unterstützung von Alexander Hirsch
zählen. Der Chef des Sicherheitsunternehmens Trust Management hat
die drei Wagen nämlich quasi mit einem Überlebenspaket ausgerüstet.
Und das reicht von Feuerlöschern (Thomas Bopp: "Die braucht man in
Syrien.") bis zur Sonnencreme. Schließlich will man ja nach der Tour
nicht verbrannt der jordanischen Prinzessin unter die Augen treten.
Die nämlich empfängt alle Teilnehmer und überreicht auch den
Siegerpreis: ein Kamel.
(Erschienen: 14.04.2009)