Mai
Mo Di Mi Do Fr Sa So
1 2 3
4 5 6 7 8 9 10
11 12 13 14 15 16 17
18 19 20 21 22 23 24
25 26 27 28 29 30 31

Wenn Ihr eine Nachricht oder einen Glückwunsch an unsere Fahrer ausrichten wollt,
dann sendet uns unter Capriteam@team-caprisonne.de eine E-mail und wir werden es unserem Team weiterleiten.
Danke für euer Interesse!

20. Mai

19. Mai

18. Mai

17. Mai
Nun geht es dem Ende und damit kommt die Siegerehrung immer näher. Mit was vertreibt man sich die Zeit und lenkt sich ab? Shoppen, und das in Amman. Letzte Einkäufe und vor allem nicht ständig an den Abend denken.

Aber wir wollen noch vor der Bekanntgabe der Plätze ein kleine Bilanz ziehen für unser Team:
Der Citroen ZX ist fertig seit Ende der ofiziellen Rallye und wurde vom Mondeo und Passat ins Ziel geschleppt!
Der Passat hat die geführte Rallye mitgemacht, aber bei derAnkunft in Amman ist er fertig, nicht nur das der Auspuff fehlt, sonder mitsamt dem Krümmer einfach weg und damit eine enorme Geräuschkulisse! Der Stossdämpfer ist hin und bei der letzen Fahrt wird muss man feststellen das der Passat nach rechts und links zieht wie er gerade will. Also ist dieses Fahrzeug inzwischen total fahruntauglich!
Nur der Mondeo ist noch in Ordnung und kann gefahren werden.

Aber dafür erholen sich alle am nachmittag im Hotel la Royal und warten auf den Abend!

Die Wertung ist raus, unser Team hat den 4 Platz geholt!!!!!!!!!!!
Glückwunsch von dieser Stelle an die Glücklichen!! Wir freuen uns mit Euch. Super geamcht und gefahren!
Wir hoffen das Ihr diese Platzierung würdig feiert und auch wir werden heute Abend noch das eine oder andere Bier auf Euch trinken. Gratulation und noch eine wunderbare Nacht in Amman!!

16. Mai
Die geführte Rallye in Joradnien geht weiter und heute ist das Capriteam von Aqaba nach Amman über schöne Gebigsketten und Canyons gefahren. Ein einzigartiger Anblick hat sich den Teilnehmern geboten. Aber der mit 4 Personen besetzte VW Passat musste darunter leiden und der restliche Auspuff hat sich ab dem Krümmer verabschiedet. Fazit, ein Super Sound der jeden Booster in den Schatten stellt. Die Geräusch-kulisse ist dermaßen, das es bei Stadtdurchfahrten an den parkenden Wagen die Alarmanlage auslöst. Nicht nur ein Spaß für die Fahrer, sondern die beste Werbung für die Allgäu-Rallye - Danach kennt jeder die Rallye und den rot-blauen VW!

Somit hat das Capri-Team ins schwarze getroffen und vielleicht gibt es zusätzliche Punkte damit das Kamel nach Schelklingen kommt.

Patrik, der schon etwas früher nach Hause gekommen ist, hat uns ein paar Bilder mitgebracht von der Sonderprüfung in der Wüste:



VW Fahrer Alex hat den Citroen ZX am "Haken!"



"Die Wüste lebt" - man sieht es und manch einer "schmekt es"!


Jedes Auto ist so gut wie sein Fahrer, der VW fährt noch ...


Auf der Rückfahrt von der Sonderprüfung hat das Capriteam an einem Nomadenzelt einen
Stop eingelegt und ein paar Dinge verschenkt, als Dank wurden alle zum Essen eingeladen.

15. Mai
Petra ist heute das Ziel gewesen, und der VW hat den Auspuff komplett eingebüßt.
Aber unsere Teilnehmer haben nun auf der kompletten Rallye gelernt hart im nehmen zu sein.

Nachgehackt zur Schießerei vom 13.05, Ma-an ist eine Hochburg der dortigen "Mafia" und schon mehrfach wurde die Polizeistation "abgefackelt" so daß die dortige Polizei zur Zeit abegzogen wird.

14. Mai
Die Wüste ist trocken da muss man was machen damit es besser wird und deshalb war heute Badetag! In Aqaba wurde ein Schiff bestiegen und der Tag einfach genossen.

Die Fahrt dorthin war aber alles andere als ruhig, der VW hat jetzt auch einen defekten Stossdämpfer und mit 4 Personen im Wagen macht der Wagen Sprünge wie ein Kängeru! Aber alles eine Gewohnheitssache.

Machts euch gemütlich!

13. Mai
Was haben unsere Fahrer verdient, einen Urlaubstag. Auf dem Programm stand eine Fahrt von Al Zarag nach Wadi. Die Wagen werden dabei von der Polizei begleitet und prompt hat unser Team im Abstand von ca. 5- 10 Metern eine Schießerei erlebt.

Niemand hat dabei Schaden genommen, aber es hinterließ einen unvergeßlichen Eindruck bei unserem Team.
Rose und Thomas mussten im Passat platz nehmen und damit man immer mitmachen kann, musste am VW noch ein Kühlerproblem behoben werden.
Für Patrik und Dominik ist heute der letzte Tag, beide müssen vorzeitig nach Hause.

12. Mai
10 Tage später und 5200 Km von Zuhause entfernt ist das Team komplett mit allen Wagen am Ziel angekommen.
Um 9.00 heute Morgen wurde die Grenze nach Jordanien überschritten und an einer Wüsten Sonderprüfung teilgenommen. Diese Prüfung schafften zwar alle, aber die Schäden wurden immer härter.
Stefan und Dominik haben die Stoßstange eingebüßt und die Ölwanne beschädigt und mussten 2 mal die Reifen wechseln - aber das Fahrzeug läuft!
Alex und Patrik waren besser, sie haben es geschafft Teile vom Tank abzureisen! Aber auch dieses Fahrzeug bleibt fahrbar.
Unser Champions Thomas und Rose, unschlagbar. Wenn wir zurückblicken, ca 4000 km mit defektem Radlager, etwa 3000 km mit defektem Stoßdämpfer und die letzten 500 km mit Getriebeproblemen. Dann noch die Wüsten Sonderprüfung geschafft, aber das Ergebnis: Der ZX will nicht mehr! Getriebe komplett defekt! Bremsen total ausgefallen. Aber das Radlager ist noch drin!
Nach der Sonderprüfung hat Alexander mit dem Mondeo Thomas mit dem ZX abgeschleppt. Und damit haben alle das Nachtlager erreicht und sind in der heutigen Nacht in einem Zelt untergebracht.
Ausruhen ist angesagt, Morgen geht es nochmals in die Wüste auf einen geführten Rundkurs.

Unser Team hat trotz allem die Chance auf den Sieg. Die Wertung kommt am 18.5.

Am Grenzübertritt hat unser Team Bernhard Hoecker kennen gelernt. Bernhard Hoecker ist vielleicht manchen aus dem TV von Genial daneben bekannt.
Wir gönnen nun unserem Team die Erholung und wünschen Euch ein paar schöne Tage.

12. Mai - Pressebericht: "Rallyefahrer sind heute am Ziel"
Gehört, gesehen
u Heute endet die Allgäu-Orient-Rallye - und das Ehinger Team Caprisonne hat beste Chancen, das Ziel, die jordanische Hauptstadt Amman, zu erreichen. Die letzten 150 von insgesamt rund 5000 Kilometer sind zurückzulegen. Gestern Morgen hat das Capri-Team erneut erfolgreich eine Sonderprüfung hinter sich gebracht. Einige Spuren hat die Rallye indes an den drei Wagen hinterlassen. Die Bilanz: Allen fehlt mittlerweile der Auspuff, und das Sorgenkind, der Citro‘n CX hat weiterhin ein defektes Radlager sowie defekte Stoßdämpfer. Dafür hat das am 2. Mai gestartete Team mit Patrick Wysgalla, Alexander, Rose und Thomas Bopp sowie Stefan Engler und Dominik Bause viele positive Erlebnisse gehabt. Zu den Höhepunkten zählte eine Skiabfahrt auf Wüstendünen. Und wer die Annehmlichkeiten der Zivilisation entbehrt, freut sich - wie gestern - über ein seltenes Bad. Heute endet die Rallye. Bis zur Siegerehrung am 17. Mai steht für die Ehinger noch ein touristisches Nachprogramm an mit Besuchen des Roten und des Toten Meers sowie der historischen Stadt Petra. (sz)
(Erschienen: 12.05.2009)

11. Mai
Heute Morgen hat das Capri-Team wieder erfolgreich eine Sonderprüfung hinter sich gebracht. Alle sind jetzt in Hammam und konnten ein Bad nehmen, O-Ton: "frisch und duftend"! Wir hoffen das wir noch das Bild bekommen, das aufgenommen wurde, das ganze Team in Handtüchern. Hat übrigens jemand nachgeschaut welche Farbe das Badewasser danach hatte? Wir wissen es nicht.
Um die Prüfung komplett zu machen, muss noch ein Bild vor einem Fotoladen gemacht werden und die Bilder müssen bei der Ankunft entwickelt sein.
Danach geht das ganze Team zum shoppen auf den Basar. Gibt es dort vielleicht ein paar Ersatzteile für den ZX? Oder einen Auspuff für den VW, ein neues Kennzeichen für den Mondeo? Wenn aber unser Team klug ist, dann tauschen sie die Skier gegen eine Wasserpfeife oder ein Kamel ein.

Der Tag geht recht locker zu Ende mit einem guten Essen, und Morgen könnte man den Tag ruhig angehen lassen, da es bis zum Ziel noch 150 km sind. Doch die Sorge bleibt bei dem ZX, das Lager macht nicht nur Geräusche sondern es rappelt und surrt dermaßen, das Thomas den ganzen Tage eine Fußmassage bekommt.
Der Vorteil daran, das Lager ist noch da!! Also kann Morgen nochmals gefahren werden und der Wagen kommt ins Ziel! Wir drücken die Daumen.

Uns erreicht soeben eine Mail mit neuen Bildern die wir natürlich zeigen wollen:

In Asul versagte das Navi und an der Küste sollte Alexander von der Küste in Richtung Grenze abbiegen, doch durch den Totalausfall des Navi ging es in die Komplett falsche Richtung. Es wurde eine Nebenstrecke gefahren, eine 30 Km lange Schotterpiste vom Feinsten. Schlaglöcher, so groß das ein ganzes Auto darin versinken kann, erhebungen so hoch das jedes Auto aufsitzt. Auf der ganzen Strecke kamen am Anfang ein paar Jeeps entgegen die den Kopf schüttelten aber man konnte es erst später verstehen. Erst bei der Wasserdurchfahrt wurde es allen klar.
40 cm tiefes Wasser und bei der Durchfahrt große Steine drin so daß man nur mit Mühe und Not durchkam. Das Wasser stand bis zum Türschweller, beim Ford kam Wasser in die Elektrik, und anschließend konnte nur noch mit 5000 1/min gefahren werden konnte und das ganze bei einer Rallye pur!

Wasserdurchfahrt

Wasserdurchfahrt


Eine schöne Abwechslung zum Fahren ...
Skifahren

Skifahren
... Skifahren, nach einigen anfänglichen Stürzen konnte dann doch schwungvoll einige Kurven gefahren werden.

Oase
Erholung nach der Prüfung in der Oase Palmira

Reparatur
Reparatur in der Wüste, der Auspuff macht immer wieder Probleme. Der Auspuff schlägt immer wieder gegen das Getriebe und muss deshalb gesichert werden.


Nun gönnen wir unseren Fahrern die Erholung und wünschen ein gutes durchkommen Morgen nach Amman.

10. Mai
Sonntag, was macht unser Team?? Eine kleine Pause zum Skifahren. Wer unsere Wagen näher angeschaut hat, der weiß, ein Snowboard und ein paar Skier sind dabei. Und natürlich muss das auch auf Sand gehen. Also anhalten, Skier anschnallen und runter den Hang.

Doch die Rallye geht unentwegt weiter und so sind alle nach dem kleinen Skikurs weiter und um 15.00 Uhr wurde das Etappenziel Damaskus erreicht. Aber unter erschwerten Bedingungen, der Citroen hält bei den Bodenwellen den dritten Gang nicht mehr. Also sind die Wagen Stoßstange an Stoßstange gefahren und sind auch so ins Tagesziel eingefahren.

Das einzige was das Team heute Abend aufbaut ist das orientalische Essen und man kanns Ihnen nicht verdenken, sicher ein oder zwei oder drei Biere.

Damit wird es super spannend ob die Autos durchhalten. Wir drücken Euch die Daumen!!

Weitere Glückwünsche haben wir per E-Mail auch von weiteren interessierten erhalten und an das Team weitergeleitet.

Alexander Hirsch, Peter und Ingrid aus Frankfurt, Sabine Bause mit Familie, Christel Ott mit Familie und Brigitte Schmid mit Familie haben unser Team mit Ihrem Zuspruch motiviert - Danke!

9. Mai
Die Autos laufen, die Fahrer und Beifahrer geben Ihr bestes und somit erreichen heute um 12.00 Uhr die Syrische Grenze. Allerdings benötigt der Grenzübergang 4 Stunden. Es wundert aber nicht wenn wir mal die Autos im einzelnen betrachten.

Citoren CX: Defektes Radlager - kein Auspuff - defekter Stoßdämpfer.
Mondeo: Auspuff fehlt.
VW: Auspuff fehlt.

Auf den türkischen Schotterpisten haben auch die beiden anderen Wagen den Auspuff eingebüßt. Es war eine wilde Fahrt durch sehr unwegsames Gelände, und irgendwann hatt der Mondeo das Kennzeichen verloren. Was bleibt übrig, das Team hat gewendet und erfolgreich gesucht.
Also das Kennzeichen wieder angeschraubt und wieder weiter. Das ganze ereignete sich in der Nähe von Holms.

Und nun kommen drei Wagen ohne Auspuff an die Syrische Grenze und machen Krach wie ein Panzer. Was denken da wohl die Syrer? Wo wollen die mit dem Schrott hin? Gutes zureden mit Händen und füßen, vielleicht wechselt auch der eine oder andere Schein den Besitzer??
Auf jeden Fall unser Team hat es geschafft und sind in Syrien.
Deshalb konnte heute um 10.00 Uhr erfolgreich ein Bild von Katans Garten gemacht werden, wobei auf der Hinfahrt alle 3 Wagen wieder Auspuff Probleme hatten und der Mondeo hat einen Reifen Platt gemacht. Aber jeder Wagen verfügt über genügend Ersatzreifen, das hier nach einem kurzen Wechsel alles wie gewohnt weiter geht.

8. Mai
Eine Sonderprüfung stand heute um 13.00 Uhr auf dem Plan. In Göreme, musste in dem höchst gelegenen Hotel ein Foto bei Saki Kilisi gemacht werden. Fahren wäre ja einfach gewesen, aber es musste zu Fuß erledigt werden, was zu einer schweißtreibenden Arbeit wurde Das komplette Team erledigte aber diese Arbeit ohne Probleme.

Danach war die Fahrt wieder entspannend, und um 21 Uhr wurde das Ziel in Isekndrun am Mittelmeer erreicht. Es ware eine wilde Fahrt durch Bergdörfer und wieder einmal büßte der ZX, der hintere Stoßdämpfer ist komplett hin und neben dem Radlager und Auspuff hüpft der Wagen nun wie ein Känguruh!!
An der nächsten Apotheke wird für Rose Tabletten gegen Seekrankheit besorgt.

Ein Glück das die beiden anderen Wagen noch komplett sind, für heute mal Gute Nacht an unser Team und macht weiter, lasst Euch nicht hängen.

7. Mai
Nach einem erfolgreichen Start hat unser Team in einer Rekordzeit von 5 Minuten den Weg von der blauen Moschee zum Hafen geschafft. Sogar der defekte Citroen erreichte dabei eine Höchstgeschwindigkeit von 120 km. Es hat fürchterlich "pressiert" und erst am Hafen konnten die Beifahrer erwähnen daß das eine oder andere Verkehrschild "übersehen" wurde, wie z. Bsp. zulässige Höchstgeschwindigkeit usw. Aber es ist auch verdammt schwer, Karte lesen, Strassenzustand sichten und dann noch auf die Schilder achten, da kann mal das eine oder andere Verkehrsschild zum Opfer fallen.
Aber gut und gesund angekommen befinden sich unser Capri-Sonne-Team auf der Fähre nach Asien.Nochmal eine kurze Pause bevor die Motoren gestartet und "gequält" werden.

Durch eine Sonderprüfung wurden unsere Fahrer um 16.00 Uhr heute noch zurückgehalten.
Am Mausoleum in Ankara musste ein Bild von Atatürk gemacht werden, und natürlich schnell erfolgreich absolviert.

Nach weiteren 200 Kilometern wurde das Etappenziel erreicht. O-Ton "Eine saugeile Fahrt" durch die Berge. Der Mondeo mit Stefan und Dominik ist dabei einmal falsch abgebogen, und der ZX mit Thomas und Rose hat auf der Schotterpiste den Auspuff eingebüßt. Aber es macht nichts aus, da der Auspuff jetzt lauter ist als das defekte Radlager und damit für die Insassen eine Abwechslung zu dem Tagelangen eintönigen Radlagerkrach.

Den Tagesabschluss verbringen alle 6 irgendwo mitten in der Wildnis am Lagerfeuer.

6. Mai
Nach dem gestrigen Fischessen haben alle 6 Rallyefahrer auf dem Nachhauseweg noch ein Stadtfest besucht und sich einfach der guten Stimmung bei Livemusik angeschlossen. Die Party ging bis in die Nacht und wir müssen annehmen, aber da heute ein Ruhetag angesagt ist, können sich alle von der vergangenen Nacht erholen.

Die Sonderprüfung heute besteht darin, die Autos stehen zu lassen und mit der Strassenbahn zu fahren und Bilder zu machen. Sigthseeing mit der türkischen Strassenbahn. Diese Bilder würden wir auch gerne sehen...!

Im Anschluss an die Strassenbahnfahrt geht es dann auf den weltbekannten Basar und dann noch in die blaue Moschee.
Gegen Abend war das genze Team fix und fertig, da die Stadt zu Fuss erkundet wurde um einen besseren Eindruck von den Leuten und der Stadt zu bekommen.
Der Fall ZX mit dem defekten Radlager wurde ausführlich besprochen, und hat ein Motto erhalten: "No Risk - no fun!". Also bleibt das Radlager drin, und wenn Rose und Thomas wieder da sind, können wir beobachten wie sich tagelanger Lärm auf den menschlichen Körper auswirkt.

Der heutige Tag bringt natürlich etwas Entspannung bei allen Fahrern und Beifahrern und man kann sich auf die nächsten Tage vorbereiten. Die Rallye-Neulinge Alexander, Patrik, Stefan und Dominik haben sich sehr schnell "eingefahren" und weil Thomas und Rose bereits zum zweiten mal dabei sind, ist das Team in diesem Jahr schneller unterwegs als im letzten Jahr. Wenn alles so bleibt, dann können wir ja schon mal vom Kamel träumen....

Morgen am 07.05 geht es weiter, und Thomas und Rose müssen sich auf dem Basar mit irgendetwas eindecken um den Lärm des Citroen zu ertragen. Was die anderen Herren auf dem Basar finden, lassen wir uns überraschen.

Einen Tee wird sich das Team am späten Abend noch genehmigen, bevor es dann Morgen mit der Fähre in den Asiatischen Teil übergeht und die Rallye wieder in vollem Gange ist.

istamb001.jpg, 168kB
Mitten in Istambul

istamb002.jpg, 154kB
und beim Teetrinken am Bospurus.

5. Mai
Wir haben lange bis in die Nacht gewartet und bis 2.30 Uhr immer noch keine Nachricht von unserem Team erhalten. Normalerweise bekommen wir immer bis gegen Mitternacht eine neue Meldung, aber bis jetzt können wir nichts sagen.
Ein bischen Sorgen machen wir uns schon, das Radlager vom ZX, die Antriebswelle vom VW...
Sobald wir neue Informationen haben, könnt ihr es hier lesen, wir warten auch schon ganz gespannt wo sich unser Team befindet.

Heute Morgen um 06.39 haben wir endlich wieder eine Nachricht erhalten.
Das Etappenziel wurde Gestern bereits um 22.00 erreicht, und zwar Harmanlie kurz vor der türkischen Grenze. Alle Fahrzeuge laufen und sind unterwegs.
Es wurde zwar immer wieder Ausschau nach einer Werkstatt für den ZX gehalten, aber niemand vom Team wurde fündig. Da aber Thomas das Fahrzeug fährt und beide Insassen Gehörschutz tragen, müsste es doch noch gehen. Schlechte Strassen tun ihr übriges und vielleicht gibt es in der Türkei eine Werkstatt die dem Team weiterhelfen kann.

Die Prüfung Gestern bestand darin, Ausschnitte aus einer bulgarischen Zeitung zu übersetzen. Wir hätten jetzt gerne die Überstzung bekommen, aber dies wurde uns nicht übermittelt.

Rumänien war für die Fahrer und Autos die reinste Hölle. Viele Schlaglöcher, so daß in den Autos nacher nichts mehr an seinem Platz war und alles übereinander lag.
Der Ford Mondeo von Alex und Patrik hatte einen beinahe Unfall mit einem Pferdefuhrwerk, dank der guten Bremsen und der Reaktion des Fahrers konnte mit einer Vollbremsung das schlimmste verhindert werden.
Dazu kamen jede Menge Radarkontrollen aber unser Team ist noch nicht Zahlungspflichtig geworden und hat sich damit vorbildlich verhalten. Wobei man sich die Frage stellt, wie man bei solchen Strassen überhaupt zu schnell fahren kann.

Das Team hat sich gut eingefahren und kann sich prima verständigen, so daß keiner verloren geht. Die Autos fahren immer gut miteinander und dank der guten Zusammenarbeit sind die Wagen immer so dicht beieinander damit immer bei Bedarf keiner alleine auf der Strecke bleibt. Die Erfahrung vom letzten Jahr von Thomas und Rose spiegelt sich dabei wieder.

Genau um 7.41 erreicht uns die Meldung, das die Türkische Grenze überschritten worden ist. Ein Super Wetter begrüßt unser Team das natürlich die Motivation nach oben treibt.

Gut das ich mit Thomas nicht telefoniere, er übermittelt gerade, das er und Rose nichts mehr hören. Selbst das Motor- und Kupplungsgeräusch hört man im Wagen nicht mehr, da das Radlager derart laut ist. Ein Fahren ohne Gehörschutz ist gar nicht mehr möglich. Der einzige Trost ist, das Radlager wird nicht mehr lauter. Es bleibt beständig laut. Nun kommt es auf die Türkischen Strassen an, und die umsichitge Fahrweise von Thomas.
Wir wünschen Euch viel Glück und ein gutes durchkommen.

Das Meer und damit Istanbul erreichen alle 6 komplett mit den Autos um 14 Uhr. Und was wird als erstes gemacht? Es wird gefeiert! Bei einer Übernachtung mit 16 Euro kann man getrost ein paar Euro für diverse Spirituosen ausgeben.
Da das Ziel Istanbul in einer sehr guten Zeit erreicht wurde, geht das komplette Team heute Abend lecker Essen. Nach ein paar Tagen ohne Dusche und bei schmaler Kost ist dies für alle heute der größte Luxus seite Beginn der Rallye. Die größte Schwierigkeit war heute, sich im dem turbulenten Verkehr dieser Stadt zurecht zu finden. Hupen, Augen zu und durch. Aber es klappt dann besser als erwartet.
Alexander wundert sich nur warum er heute so viele Türken um sich herum hat, aber Patrik wird es ihm später erklären. Eine guten Fisch hat sich die Mannschaft beim Essen genehmigt und wir erhalten die Nachricht, das der Passat und der Citroen zwar laut, aber besser denn je laufen. Auch Stefan und Dominik schlagen sich sehr gut und werden den Passat sicher ans Ziel bringen. Der Aufenthalt in Istanbul im Zimmer stärkt die Moral und bringt dem Team ein bischen Erholung

Wir haben schon einige Grüße per E-mail erhalten, und an dieser Stelle ein Gruß an alle Mitleser und an alle die unserem Team die Daumen drücken!!

4. Mai - Pressebericht: "Trotz guter Stimmung: Rallyefahrer beklagen ein defektes Radlager"
EHINGEN/OBERSTAUFEN (sz/jps) Die sechs Rallyefahrer aus Ehingen und der Region haben mit einem Radlagerschaden die erste Etappe der Allgäu-Orient-Rallye nach Jordanien überstanden. Tief in der Nacht hatten sie die ersten 625 Kilometer absolviert. Allerdings stehen hinter einem der drei Autos Fragezeichen.

Als sich das Capri-Sonnen-Team mit Patrick Wysgalla, Alexander, Rose und Thomas Bopp sowie Stefan Engler und Dominik Bause am Maifeiertag um 13 Uhr auf dem Ehinger Marktplatz versammelte, war es bester Dinge. Ein Stofftier mit Totenkopf zierte eine Kühlerhaube - ein Zeichen, dass es die Ehinger ernst meinen mit der 5000 Kilometer langen Benefizrallye in alten Autos. Mit im Gepäck: ein Snowboard, um Wüstenpisten hinabzugleiten.

Bereits zuvor war in Oberdischingen die erste Pause angesagt - man hat schließlich seine Fans. Vom Ehinger Marktplatz ging es letztlich aber doch ins etwa 150 Kilometer entfernte Oberstaufen. Der Einschreibung folgte die Vorstartparty bis spät in die Nacht.

Nach dem Start am Samstag bestand die die Tagesprüfung darin, eine Postkarte an die jordanische Prinzessin Basma zu schicken. Obwohl auf arabisch zu schreiben, wurde diese Hürde schnell genommen. Click here to find out more!

Fast pünktlich um Mitternacht erhielten die Sechs die Nachricht, dass das komplette Team 625 Kilometer geschafft und damit das Etappenziel beinahe erreicht hatte. Die Stimmung im Team war gut, nur tauchte am Citroen ZX ein Problem auf. Ein Radlager hatte sich verabschiedet.

Um keine Zeit zu verlieren, ist das Team gestern Morgen bereits um 6.16 Uhr gestartet - mit dem defekten Radlager. Der Wagen hielt zunächst durch. Trotzdem soll heute ein Werkstattstopp eingelegt werden. Um 7.40 Uhr passierten die Ehinger die ungarische Grenze und freuten sich, dass die Straßen dort noch ganz passabel sind.

Das war ab 16 Uhr in Rumänien nicht mehr so. Trotz des Schadens am Citroen lagen gestern aber alle Wagen noch im Zeitplan. Jetzt gilt es, auf die Erfahrung von Thomas Bopp zurückzugreifen. Er war 2008 schon dabei.
(Erschienen: 04.05.2009 Swäbische Zeitung)

4. Mai
Heute ist unser Team um 7.00 Uhr gestartet, Patrik und Engeler haben die Nachtwache übernommen, aber mit dem treuen Begleiter, ein paar Dosen Bier konnten Sie dies ohne Probleme erledigen.
Die Fahrt heute verlief unspektakulär, es wurden zwar jede Menge Schlaglöcher gefunden, aber die Autos halten weiter durch.
Die Grenze zu Bulgarien wurde um 15.00 erreicht und passiert. Das Etappenziel sollte unter diesen Bedingungen gut erreicht werden.
Der Abend oder die Nacht bringt uns neue Informationen...

3. Mai
Keine Zeit verlieren, auch wenn es Gestern bis Mitternacht ging, deshalb ist das Capri-Sonne Team bereits um 6.16 Uhr wieder gestartet, auch mit dem defekten Radlager vom Citroen ZX. Der Wagen hält trotzdem durch, aber es kann sein, das am Montag eine Werkstatt gesucht werden muss um den Schaden zu beheben.

7.40 Uhr, und unser Team hat die ungarische Grenze passiert, die Autos laufen und da in Ungarn die Straßen noch nicht zu schlecht sind, stehen die Chancen gut, bis am Montag gut durchzukommen.

Überraschend gut verläuft der Sonntag und am Balaton um 11.30 Uhr konnte sich das Team eine Kaffee- und Bierpause einlegen. Trotz dem kleinen Schaden des Citroen ZX ist die Stimmung sehr gut und das Capri-Sonne Team kann bis jetzt den Zeitplan einhalten.

Deshalb haben alle 6 Fahrer mit Ihren Autos die Grenze nach Rumänien um 16.00 Uhr durchfahren und liegen damit im Vergleich zum letzten Jahr komplett im Zeitplan.

Ein bisschen Sorgen machen wir uns nun aber schon, da die Straßen in Rumänien von den Fahrern und Autos doch schon einiges mehr abverlangt. Straßenränder sind nicht immer besonders gut befestigt und Schlaglöcher sind nicht gerade Mangelware. Also hängt nun das weiterkommen an der Erfahrung des Teamchefs Thomas, der diese Straßenverhältnisse vom letzten Jahr kennt und bei Bedarf eine Notlösung kennt um das Auto fahrtüchtig zu halten.
23.00 Uhr, Tagesabschluss in Sibnu und damit das Etappenziel erreicht - Gratulation!!
Am besten gehalten hat sich der Ford von Alex und Patrik, ob der Teamchef oder der Navigator bessere Arbeit geleistet hat können wir nicht sagen.
Der Passat von Stefan und Dominik liegt im Mittelfeld, aber die Vorderachse gibt Geräusche von sich - aber bis jetzt ist der Wagen immer noch fahrtüchtig.
Auf dem letzten Platz ist der Citroen ZX mit dem Problem eines Radlagers das doch immer mehr Krach macht. Da der Wagen trotzdem fahrtüchtig ist muss eine Lösung gefunden werden. Kurzerhand wurde daher für Thomas und Rose ein Gehörschutz gekauft und ob man es glaubt oder nicht, das Lager ist wieder leise und der Wagen fährt wieder wie beim Start in Oberstaufen.
Gut immer einen Chefmechaniker bei der Hand zu haben. Wir schenken unserem Thomas vollstes Vertrauen. Prima – weiter so!!
Es darf aber nicht vergessen werden, je weiter das Team in südliche Bereiche kommt, wird es schwieriger eine Werkstatt zu finden mit entsprechenden Teilen. Also wird es sehr spannend wie lange der ZX durchhält und ob das Radlager noch gewechselt werden muss.
Den restlichen Abend, und natürlich einen Teil der Nacht verbringen alle 6 auf einem Parkplatz und machen eine Parkplatzparty. Zum einen zum anstoßen, weil das Etappenziel erreicht wurde, und zum anderen, die Autos müssen leichter werden! Na - denn, Prost!!

Morgen am 4.Mai geht es weiter, wir berichten sobald wir neues wissen….

2. Mai
Oberstaufen begrüßte uns am Morgen erst mal mit einem kräftigen Gewitter, was aber der Stimmung und Spannung nichts nehmen konnte. Alle Fahrzeuge sind bereit und wir konnten es fast nicht erwarten bis es endlich zum Start kam. Nach einigen Ansprachen der Veranstalter und dem Segen der örtlichen Pfarrer wurde die Rallye gestartet.

Mit der Nummer 48 mussten wir ca. 1 Stunde warten bis auch wir durch das Zelt fahren durften und unsere Wagen präsentieren.

Startfoto Alex und Patrick
Alex und Patrick starten zur Rallye und führen das Team an.

Startfoto Rose und Thomas
Als erfahrene Rallyefahrer sind Thomas und Rose in der Mitte um die Übersicht zu behalten und das Team beieinander zuhalten.

Startfoto Alex und Patrick
Stefan und Dominik lassen sich als Neulinge führen und machen das Ende des Teams.

Das erste Ziel und auch die erste Prüfung an diesem Tag war das holen des Rallyetagebuches. Dazu mussten erst alle Teams mit der Hündlebahn an den Gipfle fahren und erhielten dort das Rallyetagebuch. Eine gesponserte Idee, damit auch Fahrer die von weiter weg sind, einmal kurz eine Aussicht auf Oberstaufen und die Berge erhalten. Doch gleich danach sind alle Teams losgefahren um heute am ersten Tag möglichst viele Kilometer herunterzufahren.

Vor dem Start wurden alle Teams darauf hingewiesen, angemessen zu fahren und damit sich den Ärger von Polizeikontrollen vom Hals zu halten. Unser Capri-Sonne-Team hat bis 20.00 Uhr abends erst 390 km geschafft, was eigentlich nicht üblich ist, aber es mussten mehrere Pausen eingelegt werden, wobei wir bis zum momentanen Infostand nicht genau sagen können, ob es freiwillige oder unfreiwillige Pausen waren.
Um 20.15 erhielten wir nur die Nachricht, es wird noch gefahren – wir hoffen Morgen am 3.Mai berichten zu können wie lange in die Nacht gefahren wurde und wie viele Kilometer geschafft wurden.

Die heutige Tagesprüfung, eine Postkarte an Prinzessin Basma schicken, und das ganze natürlich auf Arabisch, wurde von unserem Team schnell gelöst. Eine weitere Prüfung gibt es in jedem Land, die Noten und den Text der jeweiligen Nationalhymne mitzubringen – aber für unser Kontaktfreudiges Team sollte das ebenfalls kein Problem sein.
Fast pünktlich um Mitternacht haben wir die Nachricht erhalten das unser komplettes Team 625 km geschafft hat und damit das Etappenziel beinahe erreicht. Die Stimmung im Team ist gut, nur tauchte am Citroen ZX ein Problem auf. Ein Radlager vorne rechts hat sich verabschiedet – aber das Team wird erst schlafen und am nächsten Morgen beraten, wie es weiter geht.

1. Mai
Erster Tag, unsere Reise begann heute Mittag um 13:00 auf dem Marktplatz in Ehingen. Auf dem Weg nach Ehingen mussten wir bereits in Oberdischingen die erste Pause bei ein paar Fans von uns einlegen. Wir erhielten letzte Ratschläge und Glückwünsche bevor uns die weitere Fahrt nach Ehingen führte. In Ehingen hatten wir noch ein kurzes Gespräch mit der Presse und die letzten Fotoaufnahmen von unseren Autos.

Von dort aus fuhren wir zum offiziellen Start ins ca. 150km entfernte Oberstaufen. Als Rallyeteilnehmer muss man sich in Oberstaufen einschreiben und es gehört natürlich zur Pflicht an der Vorstartparty teilzunehmen, welche bis spät in die Nacht ging. Der nächste Tag kommt automatisch …

30. April - Pressebericht: "Mit den Skiern in die Wüste"

Pressefoto
Sechs Fahrer aus der Region starten am Samstag zur Allgäu-Orient-Rallye Die Motoren sind warm, bald geht es los. Von Oberstaufen bis nach Jordanien führt eine verrückte Rallye. Sechs Fahrer aus Schelklingen, Ehingen und Öpfinger machen sich auf den Weg. Erster Preis ist ein Kamel.
BERNHARD RAIDT


Schelklingen Bei Familie Bopp ist wieder das Rallye-Fieber ausgebrochen. Am Esszimmertisch wird umfangreiches Kartenmaterial gewälzt, vor der Tür stehen auffällig lackierte Autos. Sogar eigens für ihr Team Caprisonne angefertigte T-Shirts tragen Thomas, Rose und Alexander Bopp, Teamchef Patrik Wysgalla, Stefan Engler und Dominik Bause. Allgäu-Orient Rallye heißt das Abenteuer, das am Samstag in Oberstaufen startet. Nicht nur die Strecke - von Oberstaufen im Allgäu bis Amman in Jordanien bei freier Wahl der Route - ist abenteuerlich. Auch die Teilnahmebedingungen sind so wohl bei keiner anderen Rallye der Welt zu finden. Denn es dürfen nur Autos verwendet werden, die mindestens 20 Jahre alt sind oder nicht mehr als 2000 Euro kosten. Ein Mondeo Kombi, ein Passat und ein Citroen ZX - alle 1993 oder 1994 gebaut - treten jetzt die Reise von Schelklingen und Ehingen nach Amman an. "Wir haben die Autos rechtzeitig über das Internet entdeckt", berichtet Thomas Bopp. "Wenn wir länger gewartet hätten, wäre es wegen der Abwrackprämie vielleicht schwierig geworden, noch gute, günstige Autos zu finden."
Die Fahrzeuge sind entsprechend den Rallye-Bedürfnissen umgebaut worden. So ist jetzt ein Bett an Bord. Denn zu den Regeln gehört auch, dass nicht mehr als zehn Euro pro Person für die Übernachtung ausgegeben werden dürfen. Weitere Details sind etwa CB-Funk, Dachträger und bessere Signallampen. Die Rallyefahrer haben die Technik ihrer Autos genau geprüft - denn die Benutzung von Autobahnen, Mautstraßen oder Navigationsgeräten ist nicht erlaubt, und an die Schlaglöcher in den osteuropäischen oder nahöstlichen Landstraßen kann sich Thomas Bopp noch von der Fahrt im vergangenen Jahr gut erinnern. Sollte ein Fahrzeug trotzdem alle vier Reifen von sich strecken, bedeutet das im Übrigen noch längst keine Niederlage - wichtig ist, dass alle sechs Teammitglieder in Amman ankommen. Zur Not auch mit nur einem Auto. Zurück kommen mit die Teilnehmer übrigens dann mit dem Flugzeug.
Die Rallye ist aber auch eine Hilfsaktion. Die zahlreichen Autos - immerhin sind 88 Teams mit 250 Fahrzeugen am Start - werden in Jordanien samt Zubehör zugunsten eines UN-Hilfsprojekts versteigert. In den vergangenen Jahren ist damit der Aufbau einer Käserei finanziert worden. "Eines der Fahrzeuge ist außerdem komplett voll mit weiterem Spendenmaterial", berichten die Mitglieder des Teams - zum Teil werden die Sachen schon auf der Strecke verschenkt. Auch ein Callistemon rigidus ist mit an Bord. Die seltene Pflanze soll in Jordanien eine neue Heimat finden.
Über Österreich, Ungarn, Rumänien, Bulgarien, die Türkei und Syrien führt die Route des Teams. Vor allem die Navigatoren Alexander Bopp und Dominik Bause müssen dabei im ersten Fahrzeug ganze Arbeit leisten. Mit etwas Grausen erinnert sich Rose Bopp etwa an die wilden Verkehrsflüsse in arabischen Metropolen. Gewonnen hat übrigens nicht das schnellste Team - es gilt, Etappenziele anzufahren und Sonderprüfungen zu bewältigen. Dazu kann etwa gehören, im gewaltigen Basar von Damaskus bei einem bestimmten Gewürzhändler hundert Gramm eines speziellen Pfeffers einzukaufen. Aber auch wenn das Team am Ende nicht das Kamel gewinnen sollte - eine Menge Spaß soll die Rallye machen. "Wir nehmen auf alle Fälle auch die Skier mit - vielleicht können wir damit die Wüstendünen herunterrauschen", grinst Alexander Bopp.

Info
Mehr über die Allgäu-Orient-Rallye ist im Internet unter http://www.allgaeu-orient.de zu erfahren. Das Team Caprisonne berichtet unter http://www.team-caprisonne.de über die Reise.

14. April - Pressebericht: "Sechs Rallyefahrer hoffen auf ein Kamel"

Pressefoto
Schon Urlaub gebucht? Wenn nicht, dann lassen Sie sich von fünf Männern und einer Frau aus dem Raum Ehingen inspirieren. Ab 2. Mai brechen sie zu einer Autorallye der anderen Art auf, die sie in die jordanische Hauptstadt Amman führen soll. Dabei müssen sie viele Aufgaben erfüllen. Als Dank winkt ein besonderer Preis.


EHINGEN (sz) Rallye-Altmeister Walter Röhrl würde sich vermutlich verwundert die Augen reiben, wenn er von Patrick Wysgalla, Alexander, Rose und Thomas Bopp sowie Stefan Engler und Dominik Bause hören würde. Das Sextett macht sich am 2. Mai auf den Weg nach Jordanien - mit drei besonders alten Autos ohne große Sonderausstattung, dafür aber einer Kiste Kinderspielzeug und einem lebendem Baum im Gepäck. Binnen zehn Tagen führt sie die 5000 Kilometer lange Strecke vom Startpunkt Oberstaufen im Allgäu via Österreich, Ungarn und Rumänien, die Türkei sowie Syrien bis in die jordanische Hauptstadt Amman. Das ganze Spektakel nennt sich Allgäu-Orient-Rallye und ist für einen guten Zweck. 500 Teilnehmer haben sich in 88 Teams und 250 Fahrzeugen angemeldet, darunter das Team aus dem Raum Ehingen. Letzteres hat wie alle anderen alles daran gesetzt, die wichtigsten Qualfikationsnormen zu erfüllen: Die Wagen dürfen nicht mehr als 2000 Euro wert oder müssen alternativ älter als 20 Jahre sein. Was momentan landauf, landab also abgewrackt wird, haben die Sechs im Internet erstanden und lassen es nach der Zielankunft in Jordanien zurück, denn dort freut man sich über die drei Autos: einen Citroen ZX, einen VW Passat und einen Ford Mondeo. "Eigentlich ist das eine Schrott-Rallye", sagt Thomas Bopp, der vergangenes Jahr als einziger des Sextetts schon einmal den Höllenritt absolviert und dabei viel erlebt hat. "Das Gefühl von Abenteuer" sei dabei, wenn es nachts über rumänische Landstraßen (die Benutzung von Autobahnen ist verboten) mit 20 Zentimeter tiefen Schlaglöchern geht, es heuer mitten zur Rush-Hour einen Massenstart in der Innenstadt von Istanbul gibt oder die Teilnehmer auf dem gewaltigen Basar von Damaskus bei einem speziellen Händler 100 Gramm eines besonderen Pfeffers möglichst günstig kaufen müssen.

Die SZ berichtet von der Fahrt

Interessant dürften auch die Berichte der hiesigen Teilnehmer werden, wenn sie etwa davon berichten, wie es ist, mitten in der Wüste im Auto zu nächtigen. Deshalb wird die SZ Ehingen ab dem 2. Mai desöfteren berichten, wie es dem Team unterwegs ergeht. Übrigens: Wenn schon Profiequipment verboten ist, so können die Ehinger wenigstens auf die Unterstützung von Alexander Hirsch zählen. Der Chef des Sicherheitsunternehmens Trust Management hat die drei Wagen nämlich quasi mit einem Überlebenspaket ausgerüstet. Und das reicht von Feuerlöschern (Thomas Bopp: "Die braucht man in Syrien.") bis zur Sonnencreme. Schließlich will man ja nach der Tour nicht verbrannt der jordanischen Prinzessin unter die Augen treten. Die nämlich empfängt alle Teilnehmer und überreicht auch den Siegerpreis: ein Kamel.
(Erschienen: 14.04.2009)